Satzung

Lauftreff Endingen e.V.
79346 Endingen am Kaiserstuhl

SATZUNG
des Lauftreff Endingen vom 21.03.2014

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen „Lauftreff Endingen“. Er hat seinen Sitz in Endingen
am Kaiserstuhl und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Danach lautet
der Name „Lauftreff Endingen e. V.“.

1.2 Der Verein strebt eine dauerhafte Mitgliedschaft im Badischen Leichtathletik-
Verband (BLV) an. Der Verein und seine Mitglieder erkennen die Satzungsbe-
stimmungen und Ordnungen des BLV als für sie verbindlich an.

1.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Vereinszweck

2.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke „ der Abgabenordnung .
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Sports insbesondere des
Laufsports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
Abhalten von Übungsstunden für den gesundheitsorientierten Laufsport,
Erarbeitung und Betreuung von Trainingsplänen für den wettkampforientierten
Laufsport, Teilnehmen an Volksläufen,Veranstaltungen öffentlicher und vereinsinterner Wettbewerbe,Teilnahme an Wettkämpfen , die von den Dachverbänden wie beispielsweise des Deutschen Sportbundes und des Deutschen Leichtathletikverbandes veranstaltet werden.                                                                                                            Der Verein unterstützt und fördert einen offenen und allgemein zugänglichen
Lauftreff für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Endingen am Kaiserstuhl und der
umliegenden Gemeinden . Die Vereinsarbeit laut § 2 erstreckt sich deshalb auf
alle Mitglieder laut § 4 und alle Teilnehmer des offenen Lauftreffs Endingen, die nicht Mitglieder im Verein sind.
Das Konzept des offenen Lauftreffs in Endingen, dessen betreute Teilnahme nicht
an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden ist, soll aufrechterhalten und gepflegt werden. Der Verein ist politisch und konfensionell neutral.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

3.1 Der Verein ist selbstlos tätig ; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftöliche
Zwecke . Mittel des Vereins dürfen für nur gemeinnützige Zwecke ausgegeben werden .
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder
durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus folgenden Gruppen von Mitgliedern:

Ordentliche Mitglieder
Fördernde Mitglieder

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Ordentliches Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden. Förderndes
Mitglied kann jede natürliche Person und jede juristische Person werden. Über den
schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minder-
jähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter. Gegen eine Ablehnung des
Aufnahmeantrages durch den Vorstand, der keiner Begründung bedarf, kann der
Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1 Die Mitgliedschaft endet durch Austrittt, Ausschluss oder Tod
6.2 Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Er ist spätestens drei
Monate vor Beendigung des laufenden Geschäftsjahres zulässig. Die Mitglieschaft
endet mit Beendigung des laufenden Geschäftsjahres.
6.3 Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden
-wegen erheblicher Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen,
-wegen eines schweren Verstoßes gegen Interessen des Vereins oder
-wegen groben unsportlichen Verhaltens.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem
Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist
das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich
aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und
dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die
Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie muss schriftlich und binnen
drei Wochen nach der Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitglieder-
versammlung entscheidet endgültig.

6.4 Ein Mitglied kann desweiteren ausgeschlossen werden,wenn es trotz zwei-
maliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen
oder Umlagen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der
Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werde, wenn seit Absendung des
zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat,
drei Monate vergangen sind.
6.5 Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile
aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen
drei Monate nach erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Bried
geltend gemacht und begründet werden.

 

§7 Gliederung

Für jede im Verein betriebene Sportart bzw. Altersstufe kann im Bedarfsfall eine
eigene, unselbständige Abteilung gegründet werden.

 

§8 Rechten und Pflichten

8.1 Mitglieder sind berechtigt , im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen des
Vereins teilzunehmen.

8.2 Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des
Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und
Kameradschaft verpflichtet.
8.3 Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe des Beitrags,
sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

8.4 Gebühren wie beispielsweise Startgelder für Wettkämpfe und Volksläufe werden nicht
aus der Vereinskasse gedeckt, sondern sind vom betreffenden Mitglied selbst zu
entrichten.

 

§ 9 Organe

Die Organe des Vereins sind
⁃ der Vorstand und
⁃ die Mitgliederversammlung.

 

§ 10 Vorstand

10.1 Der Vorstand besteht aus
– 1. Vorsitzenden
– 2. Vorsitzenden
– Lauftreffleiter
– Kassenwart
– Schriftführer
– Technischem Leiter Peter-Lauf
– 1-2 Beisitzern, je nachdem, wie viele von der jeweiligen Mitgliedervesammlung
gewählt werden.

10.2 Der 1. und 2. Vorsitzende und der Kassenwart vertreten jeder für sich allein den
Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende
zur Vertretung des Vereins nur im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden, der
Kassenwart nur im Falle der Verhinderung des 1. Und 2. Vorsitzenden berechtigt.

10.3 Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins gemäß der Satzung und den Beschlüssen
der Mitgliederversammlung. Er ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens
vier seiner Mitglieder; zur Beschlussfassung bedarf es der einfachen Mehrheit der
anwesenden Vorstandsmitglieder. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit
der Abteilung des Vereins. Er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse ein zu-
setzen. Über seine Tätigkeit hat er der Mitgliederversammlung zu berichten.

10.4 Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren
gewählt. Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Neuwahl im Amt. Wählbar sind Vereins-
mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl ist zulässig.
Verschiedene Vorstandsämter können nicht von einer Person vereinigt werden.
Die Tätigkeit des Vorstands ist ehrenamtlich.

10.5 Dem Lauftreffleiter obliegen gemeinsam mit den übrigen Vorstandsmitgliedern, aber
vorrangig vor diesen die rein sportlichen Angelegenheiten des Vereins, insbesondere
die Organisation der Übungsstunden für den gesundheits- und Wettkampf orientierten
Laufsport und die Ausarbeitung von Trainingsplänen.

10.6 Der Kassenwart hat die laufenden Ein- und Ausgaben des Vereins im Sinne der
Vorstandsbeschlüsse zu überwachen und für ordnungsgemäße Rechnungsbelegung
zu sorgen. Auf Verlangen sind dem Vorstand Bücher und Belege zur Prüfung
vorzulegen.
Einzelausgaben von mehr als 100,00 € sind vom Vorstand im Voraus zu genehmigen.

10.7 Dem Schriftführer obliegt die Erledigung des Schriftverkehrs, soweit dieser nicht von
anderen Vorstandsmitgliedern zu führen ist. Er hat über jede Vorstandssitzung und
Mitgliederversammlung Protokoll zu führen, kann sich dabei jedoch durch ein anderes
Vorstandsmitglied vertreten lassen. Jedes Protokoll ist vom Schriftführer und einem
weiteren bei der betreffenden Vorstandssitzung bzw. Mitgliederversammlung
anwesenden Vorstnadsmitglied zu unterzeichnen.

 

§ 11 Mitgliederversammlung

11.1 Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Jahresquartal
statt.

11.2 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des
Vereins es erfordert oder wenn ¼ der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der
Gründe beim Vorstand beantragt.

11.3 Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für
– Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
– Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer,
– Entlastung und die Wahl des Vorstandes,
– Wahl der Kassenprüfer,
– im Bedarfsfall Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit,
– Satzungsänderungen,
– Entscheidung über die Einrichtung von Abteilungen und deren Leitung,
– Beschlussfassung über Anträge,
– Auflösung des Vereins.

11.4 Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch elektronische – Mitglieder
ohne Internetanschluss durch schriftliche Einladung an sämtliche stimmberechtigte
Mitglieder und zwar mit einer Frist von mindestens vierzehn Tagen. Hierzu zählen der
Tag der Absendung und der Tag der Abhaltung nicht mit. Bei Einberufung ist der
Gegenstand der Tagesordnung mitzuteilen. Anträge sind von den Mitgliedern dem
Vorstand spätestens eine Woche vor Abhaltung der Mitgliederversammlung schriftlich
zu unterbreiten. Fristgerecht eingegangene Anträge müssen auf die Tagesordnung der
Versammlung gesetzt werden.

11.5 Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
Vom zweiten Vorsitzenden geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so
bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen.

11.6 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgege-
benen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmgengleichheit entscheidet der Vorstand.
Stimmenenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen. Schriftliche bzw. geheime
Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangen.

Satzungsänderungen einschließlich Änderungen des Vereinszwecks können nur mit
einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Zur
Auflösung des Vereins ist ebenfalls eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen
erforderlich.

11.7 Über Anträge auf Satzungsänderung kann nur abgestimmt werden, wenn Sie in der
Einladung mit dem einfachen Hinweis auf Tagesordnungspunkt „Satzungsänderung“
Mitgeteilt worden ist.

 

§ 12 Stimmrecht und Wählbarkeit

12.1 Stimmrecht besitzen ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder. Das Stimmrecht
kann nur persönlich ausgeübt werden. Juristische Personen können ihr Stimmrecht
ausschließliche durch einen von ihnen befugten Repräsentanten ausüben.

12.2 Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das achtzehnte Lebensjahr
vollendet haben.

 

§ 13 Kassenprüfer

13.1 Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Geschäftsjahr zwei
Kassenprüfer. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm einge-
setzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.

13.2 Die Kassenprüfer haben die Vereinskasse einschließlich der Bücher und Belege
Mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem
Vorstand jeweils Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederver-
sammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung
der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und der übrigen Vorstands-
mitglieder.

 

§ 14 Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung kann der Vorstand eine Geschäftsordnung, sowie
eine Ordnung für die Benutzung vermessener Laufstrecken bzw. Sportstätten, sofern
vorhanden, erlassen. Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen erlassen.

 

§ 15 Auflösung des Vereins

15.1 Bei Auflösung des Vereins sind die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses
amtierenden Vorstandsmitglieder je alleine vertretungsberechtigte Liquidatoren,
soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.

15.2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das
Vermögen an die Stadt Endingen am Kaiserstuhl, die es zunächst für drei Jahre zu
verwalten hat, um es auf einen neu zu gründenden Verein mit gleicher Zielsetzung
zu übertragen. Nach Ablauf dieser Frist hat die Stadt Endingen am Kaiserstuhl das
Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

Endingen, 21.03.2014

Norbert Enderle
1. Vorsitzender